Willkommen bei der Katholischen Kirchengemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen Pfarrgemeinde zwischen Tradition und Moderne. Wir stellen die Gemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen mit ihren Gruppierungen und aktuellen Terminen und Themen wie Glaube, Kirche, Seelsorge vor.Willkommen bei der Katholischen Kirchengemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen Pfarrgemeinde zwischen Tradition und Moderne. Wir stellen die Gemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen mit ihren Gruppierungen und aktuellen Terminen und Themen wie Glaube, Kirche, Seelsorge vor.
Liste der Pfarrer von Hofen ab 1522



Als ersten Pfarrvikar nennt Pfarrer Barth in seiner Festschrift zur 450 Jahr Feier den Kaplan Konrad Wißhart. Dieser führte die Verhandlungen, als Hofen eigenständige Pfarrei wurde. Bald danach wird ein Pfarrer Michael Bühler erwähnt. Während seiner Amtszeit wurde die Reformation eingeführt. So kam 1535 der Priester Paul Korner nach Hofen Und brachte das Bild der Stuttgarter Madonna mit aus der Stuttgarter Stiftskirche. 20 Jahre wirkten beide Priester in Hofen. Michael Bühler starb in Hofen am 10.5.1568. Pfarrer Paul Korner starb in Hofen am 5.4.1596, seine Amtszeit war die längste aller Pfarrer. Wer von 1596 - 1602 die Seelsorge ausübte, ist nicht bekannt, vermutlich die Pfarrer von Oeffingen.
         
1620 - 1632   Wie lange ein Pfarrer Georg Besch aus Fulgenstadt bei Saulgau hier wirkte ist unbekannt. Unter ihm begann die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Mehrmals wütete die Pest. Das Dorf Hofen wurde eingeäschert, die Kirche geplündert, Taufbücher gingen verloren. Eintragungen gibt es erst wieder 1634.
         
1651 - 1656   Pfarrer Jakob Ziegler aus Oeffingen wurde beauftragt, Hofen mit zu pastorieren.
         
1656 - 1670   Franz Josef Dyrrheimber wurde zum Pfarrer von Hofen ernannt. Um der Armut der kleinen Gemeinde entgegen zu wirken, schaffte er 1661 einen Barbara-Opferstock an. Er steht im hinteren Teil der Kirche und trägt die Inschrift: 'Gebent umb Gotteswillen'.
         
1671 - 1677   Magister der Theologie Martin Keller war hier 8 Jahre Pfarrer. Er stammte aus Rottenburg.
         
1677 - 1681   Pfarrer Anton Eisenbarth (nicht zu verwechseln mit Anselm Eisenbarth um 1850).
         
1681 - 1682   Johann Baptist Schreiber blieb nur ein Jahr und stammte aus Konstanz.
         
1682 - 1686   Pfarrer Balthasar Ziegler stammte aus Schwäbisch Gmünd.
         
1686 - 1688   Pfarrer Josef Moosbrugger, gebürtig aus Neuhausen.
         
1688 - 1689   Zwei Kapuzinerpatres, Paulus und Alexander aus Weil der Stadt üben die Seelsorge aus.
         
1689   Nur ein Jahr blieb Johannes Weingarth, Magister der Theologie aus Schwäbisch Gmünd.
         
1689 - 1712   Johannes Georg Wolfgang Herlighofer, sorgte für die Erneuerung der kirchlichen Geräte und Paramente. Er stammte aus der Goldschmiedestadt Schwäbisch Gmünd.
         
1712 - 1730   Johannes Wilhelm Holzwarth, ebenfalls aus Schwäbisch Gmünd. Er starb in Pfauhausen 1762. Während seines Hierseins baute Ritter Karl Josef das Schlösschen (1722).
         
1730 - 1749   Der nächste Pfarrer war Dekan des Landkapitels Neuhausen, Franz Xaver Huber. Er gründete am 6.7.1735 die Herz-Jesu-Bruderschaft in Hofen.
         
1749 - 1755   Johann Jakob Reichard wurde Pfarrer in Hofen. Er stammte aus Bregenz und brachte im Tauf- und Totenbuch gelegentlich Hinweise auf Zeitereignisse. In dieser Zeit kam Hofen zu Württemberg. Am 8.2.1753 erwarb Herzog Karl Eugen Burg und Dorf Hofen von Ritter Josef Athanasius von Neuhausen.
         
1755 - 1757   Pfarrer Karl Schorpp aus Meersburg
         
1757 - 1762   Pfarrer Johann Peter Harder aus Konstanz
         
1762 - 1767   Johann Jakob Mader stammte aus der Schweiz - aus Liebburg im Thurgau. Während seiner Amtszeit wurde am 21.12.1764 die Hoftänzerin Anna Maria Riccieri in der Kirche beigesetzt. Er assistierte dem Beichtvater des Herzogs, Franz Herligkofer am 11.8.1763 bei der Taufe eines Arabers, Ali Mohamed. Pfarrer Mader erbaute die Wendelinuskapelle für die der Gardereiter Peter Mayer 220 Gulden stiftete. Einweihung am 10.9.1765.
         
1767 - 1770   Franz Xafer Breyer aus Konstanz kam auf dem Heimweg aus Oeffingen nach dem Beichthören in einen Schneesturm und erfror.
         
1770 - 1781   Josef Augustin Roth kam wiederum aus Konstanz. In dieser Zeit wurden bereits Pläne gemacht für den Neubau der Kirche.
         
1781 - 1784   David Anton Gerster hatte die Hauptlast des Kirchbaus zu tragen. Kurz vor der Einweihung verliess er Hofen.
         
1784 - 1823   Pfarrer Ignaz Schreiber. Sein Wirken war segensreich für Hofen. Er erhielt großes Lob vom Herzog, weil er als katholischer Pfarrer die Leiche des evangelischen Prälaten und Stadtpfarrers Jäger von Cannstatt tragen half. Desweiteren intervenierte er beim französischen General, der bei den französischen Revolutionskriegen gedroht hatte, Hofen zusammenzuschiessen. Er konnte das Unheil abwenden. Zusammen mit seiner Haushälterin, Frederike Krebs, errichtete er das Armenhaus und eine Armenstiftung, deren Zinsen noch bis zum 1. Weltkrieg verteilt wurden.
         
1823 - 1826   Pfarrer Andreas Steimle in Oeffingen machte die seelsorgerische Aushilfe in Hofen.
         
1826 - 1839   Pfarrer Philipp Ade aus Schwäbisch Gmünd. In dieser Zeit grassierte das Schleimfieber. Als der Pfarrer krank wurde, kam Aushilfe von Asperg. Der Männergesangverein und Kirchenchor Cäcilia wurden gegründet.
         
1839 - 1841   Carl Pfleghaar war Pfarrverweser aus Wangen im Allgäu.
         
1841 - 1846   Pfarrer Anton Kaufmann war Katholischer Kirchenrath und Schulreferent. Geboren in Schwäbisch Gmünd.
         
1846 - 1847   Pfarrverweser Rathgeb.
         
1847 - 1871   Pfarrer Anselm Eisenbarth. Geboren in Neresheim, ein Mann voller Herzensgüte und allgemein beliebt. Er wurde am 8.1.1881 in Hofen bestattet vom späteren Bischof Keppler, damals Pfarrer in Cannstatt.
         
1871 - 1878   Pfarrer Paul Fröhle kam nach halbjähriger Tätigkeit des Pfarrverwesers Adolf Manz nach Hofen. Nach dem Tode von Pfarrer Fröhle am 6.3.1878 kam ein infolge des Kulturkampfes aus Paderborn vertriebener Priester, Fischer bis zum 27.8.1878 nach Hofen.
         
1878 - 1889   Mit Pfarrer Theophil Faßnacht, in Spaichingen geboren, kam ein Chronist nach Hofen. Er schrieb das Büchlein ‚Hofen und seine Burgruine'. Am 20.11.1887 wurde die Lourdesgrotte eingeweiht.
         
1889 - 1891   In dieser Zeit wirkte hier ein Pfarrverweser Leicht. Über ihn ist nicht viel bekannt.
         
1891 - 1898   Pfarrer Josef Wolf. Geboren am 29.9.1850 in Weil der Stadt.
         
1898 - 1904   Pfarrer Anton Küster. Geboren in Horb am Neckar am 25.9.1866, kam als Pfarrverweser nach Hofen.
         
1907   Philip Herz, Pfarrverweser aus Wachbach bei Mergentheim.
         
1907 - 1924   Pfarrer Adolf Adis, gründete einen Jugendverein, baute den Kindergarten, unterstützte den Katholischen Arbeiterverein, gründete den Mütterverein, später Frauenbund genannt und rief eine Marianische Jungfrauenkongregation ins Leben. Pfarrer Adis wurde zum Ehrenbürger Hofens ernannt.
         
1924 - 1928   Pfarrer Wendelin Zorn, in Bad Mergentheim geboren am 8.2.1892
         
1928 - 1957   Vikar Philip Ruf übernahm die Pfarrgemeinde Hofen, zunächst als Pfarrverweser, ab 5. Mai 1930 als Pfarrer.
         
1957 - 1978   Pfarrer Johannes Barth, geboren am 18.12.1909 in Schönhardt / Iggingen.
         
1978 - 2010   Pfarrer Hermann Veeser
         
ab 2010   Pfarrer Oliver Lahl





aktualisiert am 4. Oktober 2012
Quelle: Recherchen von Frau Mechthilde Köder und Festbuch '450 Jahre St.-Barbara Stuttgart-Hofen'




Katholische Kirchengemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen
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