Willkommen bei der Katholischen Kirchengemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen Pfarrgemeinde zwischen Tradition und Moderne. Wir stellen die Gemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen mit ihren Gruppierungen und aktuellen Terminen und Themen wie Glaube, Kirche, Seelsorge vor.Willkommen bei der Katholischen Kirchengemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen Pfarrgemeinde zwischen Tradition und Moderne. Wir stellen die Gemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen mit ihren Gruppierungen und aktuellen Terminen und Themen wie Glaube, Kirche, Seelsorge vor.
Tabelle zur geschichtlichen Entwicklung Hofens


Erstellt nach der Jubiläumsschrift zur 450 - Jahrfeier von Pfarrer Barth:

708   In diesem Jahr dürfte das Christentum in unserem Raum Fuß gefasst haben
1120   Hofen wird erstmals urkundlich erwähnt anlässlich einer Schenkung an das Kloster Hirsau
12/13 Jh.   Geschätzte Bauzeit der Burg. Das stattliche Bauwerk diente vermutlich der Bewachung des Neckarüberganges und eines schon zur Römerzeit benutzten Handelsweges.
1260   Ein angehöriger des Mühlhausener Ortsadels, Cuno von Mühlhausen, wird als Lehensherr eingesetzt und nennt sich fortan Cuno von Hofen. Es bestehen verwandtschaftliche Verbindungen zu Württemberg
1311   Vermutlich erste Zerstörung der Burg im Reichs- und Städtekrieg
1369   Mit Luithard IV stirbt der letzte männliche Nachkomme der Herren von Hofen. Das Lehen fällt zurück an Württemberg.
1369   Am 11. September tauscht Graf Eberhard der Greiner (Zänker) Burg und Dorf Hofen zusammen mit den Orten Mühlhausen und Oeffingen sowie einem Hof zu Vieshausen, gegen die halbe Burg und den Ort Neuhausen a. d. Fildern. Ortsherren von Hofen sind nun die Grafen von Neuhausen.
1380 oder 1408   Bau der ersten, kleinen Kirche in der Nähe der Burg.
1522   Hofen wird selbständige Pfarrei. Trennung von Cosmas und Damian in Cannstatt.
1523   Ein Friedhof wird angelegt. Erster Pfarrer in Hofen wird Michael Bühler.
1535   Im Zuge der Reformation kam Pfarrer Korner nach Hofen. Er brachte die Madonna aus der Stiftskirche hierher, die heute als 'Stuttgarter Madonna' verehrt wird.
1633 oder 1622   Es liegen keine genauen Daten vor. Letzte Zerstörung der Burg im Dreissigjährigen Krieg. Der Sage nach wurde der Ort auf der Suche nach Proviant von den Schweden geplündert und die Burg zerstört.
1637   Erstmals wieder Eintragungen im Taufbuch, nachdem zuvor während des Krieges alles zerstört war. Die wenigen Einwohner waren sehr arm.
1661   Aufstellung des Opferstockes in der Kirche, 'Gebent umb Gotteswillen'
1710   Ließ die Herrschaft von Neuhausen die erste Schule einrichten. Schulmeister und Mesner ist Jakob Rompold. Er war Weingärtner und unterrichtete 30 - 35 Kinder. Jedes Kind mußte 20 Kreutzer zur Entlohnung mitbringen.
1722   Das Neue Schlößchen wird erbaut von Ritter Karl Josef von Neuhausen.
1750   Der Hofkaplan des Herzogs Alexander, Capuzinerpater Caspar Tschott, wird vor dem Marienaltar begraben.
1753   Am 8.2. verkauft Ritter Josef Athanasius v. Neuhausen Burg und Ort Hofen an Herzog Carl Eugen von Württemberg um 28000 Gulden. Noch am selben Tag schworen die Bürger von Hofen den Treueid auf den neuen Herrn.
1753   Ein neues Schulhaus wird eingeweiht und unter Obhut des Pfarrers gestellt.
Lehrer ist Gregor Straub aus Wäschenbeuren.
Die Herren von Neuhausen bringen eine Orgel nach Hofen.
1762   Am 14. Februar starb der ehemalige Gardereiter Peter Mayer. Er vermachte 220 Gulden für den Bau der Wendelinuskapelle.
1763   Am 21.12. wird die 16 Jahre alte Hoftänzerin, Anna Maria Riccieri feierlich in der Kirche bestattet in Anwesenheit des Herzogs samt Hofstaat. Es brannten 1500 Kerzen und 600 Öllampen.
1764   Der Beichtvater des Herzogs, Franz Balthasar Herligkofer starb am 10.8. in Ludwigsburg und wurde in Hofen beigesetzt. Die Gaststätte Adler wird gebaut.
1765   Bau und Einweihung der Wendelinuskapelle (siehe auch Jahr 1762).
1769   Das Domkapitel Konstanz erbaut ein neues Pfarrhaus.
1779   Herzog Carl Eugen richtet im neuen Schlössle ein Waisenhaus ein. Neben den 40 Waisenkindern werden 60 Hofener Kinder von Lehrer Franz Xaver Straub unterrichtet. Nach vier Jahren wird das Waisenhaus nach Ludwigsburg verlegt.
1784   Bau der neuen St.-Barbara-Kirche. Bereits 1777 wurden die ersten Gesuche eingereicht.
1784   Pfarrer Ignaz Schreiber kommt nach Hofen, er bleibt 34 Jahre. Ihm ist eine Stiftung zu verdanken und ein Armenhaus. Beides wurde von seiner Haushälterin, Friederike Krebs auch noch nach seinem Tod weitergeführt (siehe Krebsstraße).
1808   Die Führung eines Familienregisters wird Vorschrift.
1810   In Oeffingen wird das Franziskanerkloster aufgelöst und die Altäre kommen 1811 nach Hofen.
1824   Es gab eine große Überschwemmung des Neckars.
1828   In Hofen gab es viele Kranke, es herrschte das Schleimfieber. An drei Tagen fünf Beerdigungen.
1831   Der Blutzehnte wird abgelöst durch Zahlung von 60 Gulden.
1833   Der Lehrer und Mesner Anton Keilbach gründet den Männergesangverein und Kirchenchor Cäcilia.
1851   Es wurde eine neue Walker-Orgel angeschafft mit 14 Registern um 1800 Gulden. Da große Hungersnot herrschte, wurde ein Ortsarmenverein gegründet. Wiederum gab es eine große Überschwemmung des Neckars. Der Wasserstand ist heute noch am Fährhäusle abzulesen.
1871   Große Siegesfeier des Gesangvereins am 19. Juli nach Beendigung des 70ger Krieges in der Burgruine.
1872   Es herrschte starker Schneefall, so daß ein Bahnschlitten fahren mußte.
1879   Das Feldkreuz auf der Lüglensheide wird eingeweiht.
1881   Aus Anlaß der Grundsteinlegung vor 100 Jahren wurde die St.-Barbara-Kirche renoviert.
1883   Zur 100 Jahrfeier führte die männliche Jugend das Brauchtum 'Eierlesen' ein.
Die Kirche bekommt neue, farbige Fenster.
1887   Am 20.11. wurde die von Bruno Lambert gestiftete Lourdesgrotte eingeweiht.
Die Freiwillige Feuerwehr wird gegründet.
1895   Gründung eines Arbeitervereins. Hofen zählt 671 Katholiken und 57 Protestanten.
Der Pfarrer machte mit dem Fährmann einen Vertrag, die Katholiken von Mühlhausen um 100 Mark nach Hofen zu übersetzen.
Der Musikverein wird gegründet.
In der Kirche wurden neue Paramente angeschafft, die Hofener waren spendenfreudig.
Es herrschte ein sehr strenger Winter von Januar bis März mit 21 Grad Kälte. Man konnte mit Pferdewagen über den Neckar.
1907   Der Pfarrer beklagt den spärlichen Besuch der Gottesdienste. Dafür seien die Wirtshäuser voller.
1908   Frl. Barbara Lambert stiftete das Geld für eine Kleinkinderschule. Der Kindergarten in der Hartwaldstraße, St. Franziskus, wird gebaut. Bereits 1908 kamen die ersten Schwestern nach Hofen, Leonida und Lintrudis.
1911   Hofen wird an das elektrische Netz angeschlossen.
1914   Beginn des ersten Weltkrieges bis 1918. Die Glocken wurden eingeschmolzen.
1920   Der Frauenbund wird gegründet von Pfarrer Adis.
1923   Neue Glocken werden eingeweiht.
1924   Ende der Inflation.
1925   Ein Busverkehr zwischen Hofen und Cannstatt wird eingerichtet.
1929   Wieder herrscht eine große Kälte bis -32°C, aber der Neckar gefror nicht zu (wohl eine Folge der warmen Abwässer).
Feierliche Eingemeindung der Gemeinde Hofen nach Stuttgart.
1932   Die Steinhaldenfeldsiedlung wird gebaut. Die Pfadfinder legen ihr erstes Versprechen ab. Die Schule in Hofen wird vierklassig geführt. Die Schulbaracke wird erstellt.
Am 19.7. findet in der Burgruine ein Bezirkstreffen der kath. Jugend Stuttgarts statt.
Im September findet die Reichstagswahl statt.
Wegen schlechten Wetters konnte kein Bittgang und keine Fronleichnamsprozession stattfinden.
1933   Hitler wird zum Reichskanzler gewählt.
1934   Die Bonifatiuskirche wird eingeweiht.
Die Gestapo beschlagnahmt Jugendkasse und Banner.
Der Pfarrer wird in das Innenministerium bestellt (insgesamt noch 15 mal).
Beginn der Neckarkanalisation, Brückenbau, Straßenbahn, Schiff.
1936   Ende der Konfessionsschule. Ab Ostern Gemeinschaftsschule.
1938   Die Fronleichnamsprozession wird verboten. Angeblich wegen Maul- und Klauenseuche.
1939   Pfarrer Ruf erhält Verbot, in der Schule Religionsunterricht zu erteilen.
Beginn des zweiten Weltkrieges.
1943   Schwerer Fliegerangriff auf Hofen.
1944   Die Glocken werden eingeschmolzen.
1945   Die Brücke über den Neckar wird gesprengt. Ende des Krieges.
1951   Die neue Brücke wird eingeweiht. Die neuen Glocken ebenfalls.
1952   Neuordnung der Verwaltungsbezirke. Hofen wird von Cannstatt abgetrennt und wird zum Stadtbezirk Mühlhausen. Bezirksvorsteher Franz Greil.
1954   Hofen wird Wallfahrtsort zur Stuttgarter Madonna.
1959   Bau des Heimgartens St.-Barbara. Beginn der Ortserweiterung.
1979   11. Februar: Investitur Pfarrer Veeser
1984   200 Jahr Jubiläum des Kirchenbaus St.-Barbara
1996   Neubau des Gemeindehauses



aktualisiert am 25. April 2004
Mechthild Köder




Katholische Kirchengemeinde St.-Barbara Stuttgart-Hofen
http://www.st-barbara-gemeinde-stuttgart-hofen.de
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